Tourist-Info

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Willkommen in Wien (generelle Informationen)

Anreise nach Wien

Tourismus

Öffentliche Verkehrsmittel

Unique Portal Jagd

Missionen & Mosaike

Essen und Trinken

Essen

Kaffee

 

Willkommen in Wien

Willkommen in Wien liebe Resistance Agentinnen und Agenten! Wir freuen uns sehr euch in unserer Stadt begrüßen zu dürfen. Mit diesen Informationen wollen wir euch euren Aufenthalt etwas erleichtern. Generelle Informationen:

Wasser

Nach dem man das Wiener Trinkwasser probiert hat, merkt man wie schlecht das Trinkwasser zu Hause ist. Über 95% unseres Wassers kommen durch zwei Hochquellleitungen direkt von Quellen aus den Alpen. Das Wasser muss dafür nicht einmal gepumpt werden, denn die Schwerkraft übernimmt die Arbeit. An vielen Stellen in der Stadt stehen Trinkwasserbrunnen bei denen man einen Schluck genießen oder seine Wasserflasche auffüllen kann.

Sicherheit

Wien ist eine sehr sichere Stadt, es gibt keine Gegend von der wir abraten würden. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass man sich in einer Großstadt befindet. An Plätzen mit hohem Menschenaufkommen, z.B. in der U-Bahn, gibt es Taschendiebe. Ein neuerer Trick um an das Geld von Touristen zu kommen sind sogenannte Geldwechsler, die auf der Straße schnell Geld wechseln wollen oder falsche Polizisten in zivil, die Geldscheine im Portemonnaie auf Echtheit überprüfen wollen. Bitte haltet euch von diesen Kleinkriminellen fern. Solltet ihr Probleme haben, der europäische Notruf “112” funktioniert auch in Österreich.

Ausweise

Es gibt keine Ausweispflicht für Österreicher.
Ausländer MÜSSEN immer ihren Ausweis (Personalausweis / Pass / Führerschein) mit sich führen und sich gegebenenfalls der Polizei gegenüber ausweisen.

Geschäftsöffnungszeiten

Generell haben alle Geschäfte Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr durchgehend geöffnet, wobei manche kleinere Läden eine Mittagspause machen können. Auf größeren Einkaufsstraßen sind die Geschäfte von Montag bis Freitag meist bis 20 Uhr geöffnet. Supermärkte öffnen je nach Kette gegen 7:30 Uhr und schliessen zwischen 19:30 und 20 Uhr, an Samstagen um 18 Uhr. Die einzige Einkaufsmöglichkeit am Sonntag gibt es in den Bahnhöfen und am Flughafen. Dort haben die Geschäfte auch bis 22 Uhr geöffnet. Banken sind Montags bis Freitags von 9 bis 15 Uhr geöffnet, manche Filialen auch bis 18 Uhr. Am Flughafen, in den Bahnhöfen und im 1. Bezirk gibt es auch Geldwechselbüros, die täglich geöffnet haben.

Alkohol

Man darf in der Öffentlichkeit Alkohol legal konsumieren. Für leichte Alkoholika wie Bier und Wein muss man mindestens 16 Jahre alt sein, für den harten Stoff 18.

Rauchen

In Österreich darf man ab 16 Jahren rauchen. Die Regeln für das Rauchen in Bars und Restaurants sind derzeit etwas verwirrend. Grundsätzlich muss jedes Lokal einen rauchfreien Hauptbereich anbieten, Raucherbereiche müssen baulich von rauchfreien Bereichen getrennt sein. Es gibt aber zahlreiche Ausnahmegenehmigungen für kleine Lokale oder Lokale bei denen der Denkmalschutz bauliche Maßnahmen verbietet. In öffentlichen Gebäuden ist das Rauchen grundsätzlich verboten, an Bahnhöfen und Flughäfen gibt es allerdings gekennzeichnete Raucherzonen.

Trinkgeld

Trinkgeld geben ist in Österreich kein Verbrechen. Die meisten Angestellten verdienen im Gastgewerbe nur den gesetzlichen Mindestlohn und sind daher auf Trinkgeld angewiesen. In der Regel gibt man 10% Trinkgeld direkt beim Bezahlen wenn man mit dem Service zufrieden war.

Strom & Anschlüsse

In Österreich werden Stecker des Typs C (Deutscher Schukostecker) und F (Eurostecker) eingesetzt.
Diese Steckdosen findet man auch in Deutschland.
Netzspannung: 230 Volt, Frequenz: 50 Hz

WLAN / WiFi

Es gibt an vielen öffentlichen Orten, Bars und Restaurants gratis WLAN. Meist findet man am Eingang ein Zeichen oder bei öffentlichen Plätzen in der Nähe des Hotspots. Bei manchen Anbietern (z.B. Freewave) muss man sich vorher über seinen Browser registrieren und die AGBs akzeptieren. Kunden von UPC (europäischer Internetprovider) können in Österreich auf das Wi-Free Angebot zugreifen, das eigentlich überall in bebauten Gegenden funktionieren sollte.

Die Europäische Krankenversicherungskarte

Es handelt sich um eine kostenlose Karte, mit der man während eines vorübergehenden Aufenthalts in einem der 28 EU-Länder sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz Anspruch auf medizinisch notwendige Leistungen des öffentlichen Gesundheitswesens haben – zu denselben Bedingungen und Kosten (in einigen Ländern kostenlos) wie die Versicherten des jeweiligen Landes. Ausgestellt wird die Karte von eurer gesetzlichen Krankenversicherung. Wichtig: Die Europäische Krankenversicherungskarte ist kein Ersatz für eine Reiseversicherung. Inbegriffen sind weder Leistungen der privaten Gesundheitsversorgung noch andere Kosten, die entstehen könnten (z. B. Rückflug in Ihr Heimatland, Wiedererwerb verlorenen oder gestohlenen Eigentums). Sie deckt nicht eure Kosten, wenn ihr speziell zum Zweck einer medizinischen Behandlung eine Reise unternehmt.

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Anreise nach Wien

…mit dem Flieger:

Es gibt zahlreiche Fluglinien die den Wiener Flughafen (VIE) anfliegen, trotzdem ist er eher klein und man ist nach Verlassen des Fliegers sehr schnell aus dem Flughafen draussen. Der billigste Weg um in die Stadt zu kommen ist die S-Bahnlinie S7. Sie fährt alle 30 Minuten und eine Fahrt in die Stadt inklusive Weiterfahrt zu eurer Herberge kostet 4,40€ (2 Zonen). Wenn ihr eine Zeitfahrkarte für Wien kauft, geht das ebenfalls am Fahrscheinautomaten am Flughafen, und ihr spart euch eine Zone (kostet dann nur 2,20€).

Es gibt ebenfalls den CityAirportTrain (CAT), der die gleiche Strecke wie die S7 verwendet und ein paar Minuten schneller ist. Diese paar Minuten schlagen sich aber auf den Preis nieder: Eine Einzelfahrt kostet 11€, wenn man das Rückfahrticket gleich mit kauft, kommt man auf 17€. Für die Weiterfahrt in Wien muss man dann noch einen extra Fahrschein kaufen.

Links:
Wiener Linien: http://www.wienerlinien.at
ÖBB: http://www.oebb.at

Taxis:
Eine Taxifahrt von und zum Flughafen kostet ca. 40€, es gibt im Internet (google ist dein freund) auch etwas günstigere Varianten, wenn man sich den Wagen vorbestellt.

Fliegen über Bratislava:

Bratislava ist nur 60km von Wien entfernt und der lokale Flughafen (BTS) ist ein Hub für Ryanair. Es gibt zahlreiche direkte Buslinien vom Flughafen Bratislava nach Wien:
http://www.bts.aero/de/passagiere/an-und-abreise/vom-flughafen/

…mit dem Zug:

Seit Dezember halten alle internationalen Züge am neu errichteten Wiener Hauptbahnhof.
Es gibt Hochgeschwindigkeitszüge (Railjet & ICE) nach Deutschland und Ungarn sowie zahlreiche weitere internationale Verbindungen in die Nachbarländer.
Neben der S-Bahn gibt es am Bahnhof auch Haltestellen für zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien sowie eine Station der U1.

…mit dem Auto:

Bevor man eine österreichische Autobahn oder Schnellstraße befährt muss man Autobahnmaut in Form einer “Vignette” kaufen und diese komplett auf die Windschutzscheibe kleben. Diese gibt es an vielen Tankstellen nahe der Grenze und an Grenzübergängen selber. Die Vignette für 2016 ist orange und kostet für 10 Tage 8,80€, für 2 Monate 25,70€ und für das ganze Jahr 85,70€. Die Strafen sind sehr hoch, es wird regelmässig kontrolliert und sie lassen keine Ausreden durchgehen. Als Tourist in Wien zu cargressen ist eine schlechte Idee. Es gibt sehr viele Einbahnstraßen und in den meisten Bezirken muss man von Montag bis Freitag (in manchen Einkaufsstraßen auch samstags) Parkgebühren zahlen. Durch das gute Öffi-System empfehlen wir das Auto lieber stehen zu lassen.
Wenn ihr nach Wien kommt, könnt Ihr es außerhalb der, auf der Karte markierten, Gebiete kostenfrei abstellen:
https://goo.gl/oLvtwN
Achtet aber bitte auf sonstige Parkverbote, z.B. für Ladetätigkeiten, oder Kurzparkzonen in den Einkaufsstraßen.
Innerhalb einer Kurzparkzone sind die ersten 15 Minuten kostenlos. Man muss aber trotzdem einen Kurzparkschein (oder irgendeinen anderen Zettel) mit der Ankunftszeit gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe geben. Ab der 16. Minute braucht man einen Parkschein, den man in jedem Tabakwarenladen oder in Fahrscheinautomaten der U-Bahn-Stationen kaufen kann. In den innerstädtischen Bezirken ist die maximale Parkzeit auf 2 Stunden, in den äußeren Bezirken auf 3 Stunden, begrenzt. 30 Minuten Parkzeit kosten 1 €, auf den Parkscheinen wird die Ankunftszeit (hier kann man auf die volle Viertelstunde aufrunden), das Datum und das Jahr notiert.

Eine wesentlich entspanntere Varianten sind die Park+Ride-Garagen, die Tagestickets um 3,40€ anbieten. Hier zwei recht praktische Anlagen mit direktem Anschluss an die U-Bahn:

Aus Westen kommend:
http://www.bestinparking.at/garage/wien/deutschordenstrasse-3a/wien

Alle anderen Richtungen:
http://www.apcoa.at/parken-in/wien/p-r-erdberg.html

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Tourism

Wien bietet seinen Besuchern eine Unzahl an touristischen Highlights. Aus diesem Grund besuchten 2015 mehr als 14 Millionen Touristen die Stadt.

Hier sind die Top 11, der meistbesuchten Orte:

1) Stephansdom

https://www.stephanskirche.at/

Der Stephansdom (eigentlich Domkirche St. Stephan zu Wien) am Wiener Stephansplatz ist seit 1365 Domkirche (Sitz eines Domkapitels), seit 1469/1479 Kathedrale (Bischofssitz) und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien. Der von Wienern mitunter auch kurz Steffl genannte römisch-katholische Dom gilt als Wahrzeichen Wiens und wird häufig auch als österreichisches Nationalheiligtum bezeichnet Tipp: Über 343 Stufen kann man den Südturm besteigen und über die Dächer Wiens schauen.

U-Bahn: U1/U3 Stephansplatz

2) Schloss Schönbrunn

http://www.schoenbrunn.at/

Schönbrunn ist das größte Schloss und eines der bedeutendsten und meistbesuchten Kulturgüter Österreichs. Während der Monarchie war es die Sommerresidenz der Kaiser. Das Schloss und der etwa 160 ha große Park sind seit 1996 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Tipp: Geht rauf zur Gloriette und geniesst den herrlichen Ausblick auf Wien.

U-Bahn: U4 Schönbrunn

3) Tiergarten Schönbrunn

https://www.zoovienna.at/

Der Tiergarten Schönbrunn im Park des Schlosses Schönbrunn im 13. Wiener Gemeindebezirk Hietzing wurde 1752 von den Habsburgern gegründet und ist der älteste noch bestehende Zoo der Welt und beherbergt 8955 Tiere aus 734 verschiedenen Arten.

U-Bahn: U4 Hietzing

4) Prater

http://prater.at/

Der Wiener Prater ist ein sehr weitläufiges, etwa 6 km² umfassendes, großteils öffentliches Areal im 2. Wiener Gemeindebezirk, das noch heute zu großen Teilen aus ursprünglich von der Donau geprägten Aulandschaften besteht. Wenn man außerhalb Wiens vom „Prater“ spricht, ist häufig nur der bekannte Vergnügungspark im Prater, der Wurstelprater, gemeint. Dieser befindet sich an der Nordwestspitze des Areals und beinhaltet das weltbekannte Riesenrad.

U-Bahn: U1/U2 Praterstern – Wien Nord

5) Kunsthistorisches Museum

https://www.khm.at/

Das Kunsthistorische Museum feiert 2016 sein 125-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Anlass zeigt es eine große Sonderausstellung zum Thema »Festkulturen«, an der sich alle Sammlungen des Hauses beteiligen. Die Schau wird durch Leihgaben aus nationalen und internationalen Sammlungen bereichert, wie etwa Goyas »La gallina ciega« aus dem Prado oder ein Designer-Outfit von Alexander Mc-Queen aus dem V&A Museum in London.

U-Bahn: U2/U3 Volkstheater oder U2 Museumsquartier

6) Belvedere

https://www.belvedere.at/

Das Schloss Belvedere ist eine von Johann Lucas von Hildebrandt (1668–1745) für Prinz Eugen von Savoyen (1663–1736) erbaute Schlossanlage (seit 1850 im Bezirk Landstraße). Das Obere Belvedere und das Untere Belvedere (benannt auf Grund ihrer Lage auf einem südlich der damaligen Stadt ansteigenden Hang) bilden mit der verbindenden Gartenanlage ein barockes Ensemble. Die beiden Schlossbauten beherbergen heute die Sammlungen des Belvedere (Österreichische Galerie Belvedere) und Räumlichkeiten für Wechselausstellungen.

S-Bahn: S1/S2/S3/S4 Quartier Belvedere

7) Naturhistorisches Museum

http://www.nhm-wien.ac.at/

Das Naturhistorische Museum in Wien (NHM) zählt mit rund 30 Millionen Sammlungsobjekten zu den bedeutendsten Naturmuseen der Welt und ist eines der größten Museen Österreichs…

U-Bahn: U2/U3 Volkstheater oder U2 Museumsquartier

8) Hofburg

http://www.hofburg-wien.at/

Die Hofburg zu Wien war vom 13. Jahrhundert bis 1918 (mit Unterbrechungen) die Residenz der Habsburger in Wien. Seit 1945 ist sie der Amtssitz des Österreichischen Bundespräsidenten. In ihr sind der größte Teil der Österreichischen Nationalbibliothek sowie verschiedene Museen (darunter die Albertina) und auch das Bundesdenkmalamt untergebracht. Der im Laufe von rund sieben Jahrhunderten gewachsene, unregelmäßige Gebäudekomplex umfasst auch zwei Sakralbauten: die Hofburgkapelle und die Augustinerkirche.

U-Bahn: U2/U3 Volkstheater oder U3 Herrengasse

9) Albertina

http://www.albertina.at

Die Albertina ist ein Kunstmuseum. Sie beherbergt eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt und bietet zahlreiche wechselnde Ausstellungen an.

U-Bahn: U1/U2/U4 Karlsplatz / Oper

10) Staatsoper

http://www.wiener-staatsoper.at/

Die Wiener Staatsoper, das „Erste Haus am Ring“, ist eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Sie wurde am 25. Mai 1869 mit einer Premiere von Don Giovanni von Mozart eröffnet. Aus den Mitgliedern des Staatsopernorchesters rekrutieren sich u. a. die Wiener Philharmoniker.

U-Bahn: U1/U2/U4 Karlsplatz / Oper

11) Spanische Hofreitschule

http://www.srs.at/

Die Spanische Hofreitschule ist eine im Michaelertrakt der Hofburg in Wien ansässige Reitinstitution, die ursprünglich der reiterlichen Ausbildung der kaiserlichen Familie diente. Sie ist einer der wichtigsten Orte zur Erhaltung der klassischen Reitkunst, wobei ausschließlich Lipizzaner ausgebildet werden. Die kaiserlich-königliche Stadtreitschule wurde vermutlich seit dem Anfang des 19. Jhdt. üblicherweise Spanische Hofreitschule genannt.

U-Bahn: U3 Herrengasse

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Öffentliche Verkehrsmittel

Wien hat ein sehr gutes Nahverkerssystem mit dichten Intervallen (tagsüber alle 3-6 Minuten, am Abend alle 8-15 Minuten). Die allgemeinen Betriebszeiten sind von 5 Uhr morgens bis Mitternacht, danach fahren auf vielen Strecken Nachtbusse im 30-Minuten-Takt. In den Nächten vor Samstag, Sonntag und Feiertagen fahren die U-Bahnen im 15-Minuten-Takt. Anbei ein Plan mit den nächtlichen Angeboten: http://goo.gl/jUFK30

Mittlerweile funktioniert die Integration der Echtzeitdaten und Fahrpläne mit Google Maps, daher ist keine zusätzliche App mehr nötig. Für diejenigen die eine reale Karte bevorzugen, hier kann man sich den gesamten Netzplan der Wiener Linien als pdf herunterladen: https://goo.gl/kjm2kU

Einzelfahrscheine kann man in jedem Bus und jeder Straßenbahn um 2,30€ kaufen. Wir empfehlen aber Zeitkarten (Tageskarten, etc.), die sich schon bei 3 Fahrten am Tag rentieren. Diese Karten gibt es an den Fahrscheinautomaten in jeder U-Bahn-Station oder in den meisten Tabakwarenläden (Trafik genannt). Es gibt auch einen Online-Shop der Wiener Linien: https://goo.gl/s2c3wQ

Biken:

Wien hat sein Radwegnetz in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut. Außerdem ist es in vielen Einbahnstraßen erlaubt gegen die Einbahn zu fahren (gekennzeichnet durch ein Zusatzschild am Verkerszeichen.

Mit Citybike gibt es einfaches und billiges Bikesharing-System mit 120 Stationen in Wien. Die erste Stunde jeder Miete ist gratis. http://www.citybikewien.at/

Taxis:

Das Einsteigen in ein Taxi kostet werktags von 6 – 23 Uhr 3,80€ Grundtaxe, an Nacht-, Sonn- und Feiertagen kostet die Grundtaxe gar 4,30 Euro. Inkludiert sind in der Grundtaxe 859,20 Meter Fahrweg. Dann kommen noch die Streckentaxen und Wartezittaxen dazu. Der Kilometer kostet untertags 1,05€ – 1,42€, und an Nacht-, Sonn- und Feiertagen 1,18€ – 1,62€.

Weitere Zuschläge werden zur Taxameterrechnung dazugerechnet:
Bei tel. Bestellung über Funk (40100, 31300): 2,80€
Für die Beförderung von mehr als 4 Personen: 2€
Diese Zuschläge werden immer im Nachhinein auf die Fahrtkosten dazugerechnet.
Keine Zuschläge für Gepäck (egal wieviele Koffer und Taschen es sind).
Für Fahrten, die die Stadt verlassen (z.B. zum Flughafen), können Zusatzgebühren verrechnet werden. Diese sollten unbedingt im vor Fahrtbeginn vereinbart werden.
Uber bietet sein Taxiservice auch in Österreich an: https://www.uber.com/de-AT/cities/vienna/

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Unique Portal Hunting

Wien hat mehr als 15000 Portale. In den innerstädtischen Bezirken 1 bis 9 hat man generell eine sehr hohe Portaldichte. Weiters bieten Touristenattraktionen wie Schloss Schönbrunn eine großes Portalangebot.

Wien hat ein sehr gutes öffentliches Verkehrssystem. Mit Bus und Bahn kann man sehr viele Uniques sammeln. Auf dieser Karte sind ein paar Routen, die wir empfehlen, per click auf die Pins gelangt man zu den Umsteigeinformationen:
https://goo.gl/QDjBdQ

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Missions & Banners

Es gibt zahlreiche Mosaike, diese sind ein herrlicher Weg die Stadt zu erkunden. Fast jeder Wiener Gemeindebezirk hat sein eigenes Bezirksmosaik und es gibt auch ein paar größere Mosaike, die speziell für Uniquehunter angelegt sind. Wir haben für euch einen Banner Guide angelegt, der zahlreiche Tipps von uns bereithält: http://resistance.wien/bannerguide

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Essen und Trinken

Als einzige Stadt der Welt ist Wien Namensgeber eines eigenständigen Speisen-Stils, der Wiener Küche. Aus Einflüssen der verschiedensten Länder komponiert man in Wien eine abwechslungsreiche, die Fantasie immer aufs Neue anregende Küche.
Während die ersten Einflüsse im frühen 17. Jahrhundert aus Italien und im 18. Jahrhundert aus Frankreich kamen, wurden die Einflüsse aus den Staaten der österreichisch-ungarischen Monarchie im Laufe der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts immer größer. Dies lag vor allem am Zuzug durch zahlreiche Bewohner des riesigen Reichs in dem neben Deutsch-Österreichern, Tschechen, Slowaken, Ungarn, Juden, Polen und zahlreiche Slawen wohnten. Mit ihrem Zuzug haben sie auch ihre regionalen Spezialitäten nach Wien mitgebracht. “Wiener Küche” tauchte erstmal in Kochbüchern des 18. Jahrhunderts auf, wobei aber fälschlicherweise die gesamte österreichische Küche als Wiener Küche bezeichnet wurde.

Hier haben wir ein paar Empfehlungen zu typischen Wiener und österreichischen Gerichten:

Das typische Wiener Restaurant nennt man “Beisl”, ein kleines Lokal in dem man auf ein Bier oder einen Wein hingeht und das in den meisten Fällen auch einige Spezialitäten der Wiener Küche anbietet. Daneben gibt es noch zahlreiche internationale Restaurants, die Speisen aus aller Welt anbieten.

Eine weitere Wiener Institution ist der “Heurige”, ein Weinlokal in dem lizensierte Weinbauern über einen beschränkten Zeitraum ihre eigenen Produkte verkaufen dürfen. Der Heurige ist bekannt für die typische Wiener Gemütlichkeit wo man bei einem Glaserl Wein, einfachem Essen und Musik zusammensitzt. Die ersten Heurigen eröffneten 1784 nach dem Kaiser Joseph II. ein Dekret erlassen hat, dass es allen Bewohnern erlaubte ihre selbst produzierten Produkte in eigenen Lokalen zu verkaufen. Früher war es auch möglich sein eigenes Essen zum Heurigen mitzunehmen, da viele nur Wein und Traubensäfte im Angebot hatten. Heutzutage befindet sich ein Großteil der Heurigen im Westen und Süden der Stadt sowie in den dort angrenzenden Gemeinden. Neben dem Wein gibt es auch zahlreiche Spezialitäten der heimischen Küche.

Essen

Wiener Schnitzel

Das Wiener Schnitzel ist ein dünnes, paniertes und ausgebackenes Schnitzel aus Kalbfleisch. Es gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der Wiener Küche. Als Beilage werden zum traditionellen Wiener Schnitzel entweder ein Erdapfelsalat (Kartoffelsalat), ein Erdapfel-Vogerlsalat (Kartoffel-Feldsalat) oder Petersilienkartoffeln gereicht. Pommes Frites sind als Beilage verpönt.

Käsekrainer

Käsekrainer (Wienerisch auch: Eitrige) sind leicht geräucherte Brühwürste mit grobem Brät aus Schweinefleisch und einem Anteil von 10 bis 20 %Käse (z. B. Emmentaler) in kleinen Würfeln. Sie wurden 1971 in Oberösterreich erfunden und gehören in ganz Österreich zum Standardangebot der Würstelstände. Sie sind eine Variante der Krainer Wurst. Käsekrainer können gekocht, gebraten oder gegrillt werden.
Im Original werden Käsekrainer mit Senf und frisch geriebenem Kren serviert, in anderen Varianten mit Senf und Ketchup, optional mit Currypulver bestäubt.
Sehr beliebt ist der Käsekrainer-Hotdog, bei dem eine Käsekrainer in einem ausgehöhlten Stück Weißbrot mit Senf und/oder Ketchup serviert wird.
Nicht zu verwechseln sind Käsekrainer mit den Berner Würsteln, längs aufgeschnittenen Wiener Würstchen (österr.: Frankfurter), die mit Emmentaler Käse gefüllt und mit Speck umwickelt gebraten werden.

Leberkäse

Leberkäse ist eine in der deutschen, österreichischen und Schweizer Küche verbreitete Brühwurstsorte. Charakteristisch ist seine eckige Pastetenform. Ursprünglich wurde dem Leberkäse Leber beigemengt, heute ist die Bezeichnung Fleischkäse (ursprünglich ein Schweizer Wort) treffender, da zumeist auf Leber verzichtet wird. Die Bezeichnung als Käse leitet sich lediglich von der Form der Laibe ab. Mittlerweile gibt es zahlreiche Varianten mit verschiedenen Gewürzen und Zutaten. Eine der meistverkauften Varianten ist der mit Käse gefüllte Käselberkäse. Folgende Verzehrarten gibt es:
• Meistens ißt man den Leberkäse heiss in einer Semmel (Brötchen) und garniert ihn sich nach Lust und Laune mit Senf, Ketchup und Essiggurken. Das nennt man dann “Leberkässemmel” und findet es an Würstlständen, Fleischereien (Metzgereien) oder den Frischfleischtheken der Supermärkte.
• Im Restaurant gibt es ihn gebraten mit Spiegelei und Bratkartoffeln oder Kartoffelsalat als Beilage. Manchmal gibt es auch Spinat dazu.
• Kalt wird Leberkäse ebenfalls gerne in einer Semmel serviert. Dabei hat man dann aber kein dickes Stück sondern fein aufgeschnittene Scheiben und meist eine aufgeschnittene Essiggurke dazu.

Tafelspitz

Der Tafelspitz ist ein Gericht der Wiener Küche, dessen Bezeichnung bayerisch-österreichische Wurzeln hat. Er besteht aus einem, in Wasser (mit Suppengrün) oder Brühe gekochtem, ganzen Stück Knöpfl oder Schlegl (=Schwanzstück, =Tafelspitz), das dann in Scheiben geschnitten wird. Man serviert ihn üblicherweise mit Apfel- oder Semmelkren (Meerrettich) und der beim Kochen entstandenen und dann abgeseihten Suppenbrühe.
Dazu kann Wurzelgemüse gereicht werden, in Würfel oder Streifen geschnitten, das in einer Brühe gekocht wurde; dann Kartoffeln, Bratkartoffeln oder Kartoffelschmarrn, zudem Dillrahm-Fisolen (Bohnen) oder Spinat, allenfalls auch Schnittlauchsauce.

Gulasch

Rindsgulasch, Saftgulasch oder Wiener Gulasch besteht aus magerem Rindfleisch und Zwiebeln. Für die Zubereitung brät man die gleiche Menge Fleisch und Zwiebeln an. Je nach Rezept gibt man typische Gewürze wie Paprika, Salz, Pfeffer, Kümmel, Majoran, Thymian, Knoblauch und Zitronenschale hinzu. Anschließend stäubt man es für die Bindung mit Mehl an, und gießt es mit Wasser oder Brühe auf. Teilweise wird auch Rotwein hinzugegeben und das Gulasch alternativ mit dunklem Brot oder Stärke gebunden. Eine üppigere Abwandlung des Wiener Gulaschs ist das Fiakergulasch, das zusätzlich mit gebratenen oder gekochten Frankfurter (Wiener) Würstel,Spiegelei, fächerartig geschnittener Essiggurke und eventuell Semmelknödel serviert wird. Der Name leitet sich ab von den als Fiaker bekannten Wiener Lohnkutschern. Diese Variante ist auch unter dem Namen „Herrengulasch“ bekannt.

Palatschinke

Palatschinken sind dünner und feiner als der übliche Pfannkuchen. Sie werden außer im heutigen Österreich auch in allen Ländern und Gebieten des früheren Kaisertums Österreich bzw. Österreich-Ungarns sowohl süß als auch pikant gefüllt zubereitet und gegessen, so in Tschechien, Ungarn, Rumänien (clătite), in der Slowakei (palacinky), im ehemaligen Jugoslawien (palačinke oder palačinci) und generell im Balkanraum (Bulgarien – палачинка (palatschinka), pl. палачинки (palatschinki)). Als Fülle werden vorgewärmte Marmelade (oft Marillenmarmelade), Topfen (Quark), geriebene Nüsse (hauptsächlich geröstete Haselnüsse oder Walnüsse), Obst, Kokosflocken, Eis, Schokolade, Nuss-Nougat-Creme, aber auch vorgedünstetes Gemüse wie Spinat oder Zubereitungen aus Faschiertem (Hackfleisch) oder Weichkäse verwendet; ein Belag dient nur zur Verzierung, nicht als Überguss. Süße Palatschinken werden auch mit Spirituosen nach Art einer Crêpe Suzette verfeinert. Gelegentlich werden gerollte oder ungerollte Palatschinken auch nachträglich ähnlich wie Lasagne im Backrohr überbacken.

Kaiserschmarr(e)n

Kaiserschmarrn ist eine Zubereitung aus Palatschinkenteig und zählt zu den bekanntesten Süßspeisen der österreichischen Küche. Der Name leitet sich von Kaiser Franz Joseph I. ab. Er wird mit Staubzucker bestreut und traditionell mit Zwetschkenröster serviert.
Kaiserschmarrn gibt es in zahllosen Varianten, wie karamellisiert, mit Rosinen oder Mandeln.

Strudel

Ein Strudel ist eine Mehlspeise aus einer gefüllten und gebackenen oder gekochten Teigrolle. Sie ist auf dem Gebiet des Habsburgerreiches entstanden, fand später Einzug in die jeweils nachfolgenden Nationalküchen (Österreichische Küche) und ist mittlerweile international verbreitet. Das älteste überlieferte Rezept stammt aus einer als Koch Puech betitelten Handschrift aus dem Jahr 1696, die sich heute in der Wiener Stadtbibliothek befindet.
Für den Teig werden je nach Rezept Strudelteig, aber auch Quarkteig (österr. Topfenteig) oder Kartoffelteig (österr. Erdäpfelteig) verwendet.
Es gibt unzählige Strudelvarianten, mit sauer-pikanter oder mit süßer Fülle, darunter Apfelstrudel, Milchrahmstrudel, Mohnstrudel, Nussstrudel, Topfenstrudel, Krautstrudel oder Fleischstrudel.

Marillenknödel

Marillenknödel (Aprikosenknödel) sind eine Mehlspeise der böhmischen und österreichischen Küche. Vor allem in den Marillen-Anbau-Gebieten wie der Wachau und im Vinschgau sind sie verbreitet.
Es werden kleine Knödel aus Teig geformt, in die entkernte Marillen gesteckt werden. Die Knödel werden gekocht und in gebräunten Bröseln gewälzt, anschließend mit Staubzucker bestreut serviert. Als Teig findet vor allem Topfenteig, Erdäpfelteig und Brandteig Verwendung. Regional werden die Knödel auch mit Zimtzucker, Mohn oder zerdrückten Pfefferkuchenbröseln bestreut. Gelegentlich werden sie mit zerlassener Butter übergossen. Es gibt in Wien auch eine von Kurt Tichy erfundene und als Eismarillenknödel bezeichnete Art, bei welcher der Teig aus Speiseeis nachgeahmt wird und die Brösel aus einem Nuss-Zucker-Gemisch bestehen.

Germknödel

Germknödel sind eine Art von Dampfnudeln, einer Mehlspeise, die in der Wiener und der bayerischen Küche sehr verbreitet ist. Sie sind eine Zubereitungsvariante von Hefeklößen.
Germknödel sind große, halbkugelförmige und mit Powidl (Pflaumenmus) gefüllte Knödel aus Hefeteig (in Österreich und Bayern Germteig genannt). Nach dem Garen und kurz vor dem Servieren werden sie in der klassischen Wiener Zubereitungsart mit zerlassener Butter übergossen und mit einer Mischung aus gemahlenem Mohn und Staubzucker (Mohnzucker) bestreut. Eine Variante davon ist das Übergießen mit Butter und Vanillesauce. Germknödel werden immer warm serviert und sind besonders auf Skihütten im deutschsprachigen Raum beliebt. Germknödel werden in gesalzenem Wasser gekocht oder über kochendem Wasser gedämpft.

Schweinsbraten

Als Schweinsbraten bezeichnet man gebratene und geschmorte Stücke des Hausschweins. Typische Bratenstücke sind Schopf (Nacken), Karree (Rücken), Schulter und Schinken. Der Braten wird meist kräftig mit Kümmel und Knoblauch gewürzt und mit Krautsalat oder Sauerkraut und Semmelknödeln oder Erdäpfelknödeln serviert. Als seltenere Variante werden Kartoffeln als Beilage gegeben, die gemeinsam mit dem Fleisch im Rohr gegart werden.

Backhendl

Backhendl (Backhähnchen) ist seit dem 18. Jahrhundert eine Spezialität der Wiener Küche. Es besteht aus vorbereiteten und gewürzten Teilstücken vom Huhn, die paniert und kross frittiert oder ausgebacken werden.
Zur Zubereitung wird ein kleines junges, küchenfertig vorbereitetes Haushuhn (wienerisch Hendl) mit Salz, Pfeffer oder Kümmel gewürzt, optional mit etwas Zitronensaft eingerieben und in zwei Bruststücke, zwei Haxenteile und die beiden Flügel zerteilt. Sodann werden die Teile in Mehl gewälzt, anschließend durch gequirltes Ei gezogen und zuletzt in Semmelbröseln gewendet, um sie schließlich in reichlich Butterschmalz oder Öl auszubacken (entweder in der Fritteuse oder einer zugedeckten Pfanne). Serviert wird das Backhendl mit frittierten Petersiliensträußchen, geachtelten Zitronenschnitzen und Blattsalat oder Erdäpfelsalat, teils auch mit Salzerdäpfeln (Kartoffeln). Eine beliebte Variante ist der Backhendl-Salat bei dem die Hendlstücke auf einem gemischten Salat gemeinsam gereicht werden.

Zwiebelrostbraten

Zwiebelrostbraten ist ein gebratener Rostbraten (Roastbeef) mit gerösteten Zwiebeln, worauf sich der Name bezieht. Er ist ein traditionelles Gericht der schwäbischen und der österreichischen Küche und gehört unter anderem zum klassischen Angebot in Wiener Restaurants.
Zur Zubereitung werden zuerst mit Salz und Pfeffer gewürzte, an den Rändern eingeschnittene, in Mehl gewendete und eventuell mit Senf und Knoblauch eingeriebene Scheiben von Roastbeef in Butter, Butterschmalz oder Öl kurz gebraten und warmgestellt. In derselben Pfanne werden geschnittene, eventuell mit Paprika bestreute Zwiebeln geröstet und herausgenommen. Dann wird etwas Mehl ins Bratfett gegeben und der Bratensatz mit Fond, Brühe oder Wein abgelöscht, so dass eine leicht sämige Sauce entsteht. Je nach Rezept verbleiben die Zwiebeln auch in der Sauce, wodurch sie weicher werden. Schließlich werden Fleisch, Sauce und Zwiebeln zusammen mit Beilagen wie Bratkartoffeln oder Bandnudeln angerichtet.
Eine beliebte Abwandlung davon ist der Vanillerostbraten. Entgegen seinem Namen wird er nicht mit Vanille, sondern mit Knoblauch gewürzt, was dadurch zu erklären ist, dass Vanille zur Zeit der Entstehung dieses Gerichts aufgrund ihres hohen Preises nur gehobenen Schichten zugänglich war. Knoblauch wurde, als Vanille an den europäischen Adelshöfen populär wurde, scherzhaft als Vanille des kleinen Mannes oder Vanille der Armen bezeichnet.

Sachertorte

Die Sachertorte ist eine Schokoladentorte mit Marillenmarmelade und Schokoladenglasur. Sie gilt als eine Spezialität der Wiener Küche. Die Geschichte der eigentlichen Sachertorte beginnt, als Fürst Metternich seine Hofküche im Jahr 1832 beauftragte, für sich und seine hochrangigen Gäste ein besonderes Dessert zu kreieren. Doch der Chefkoch war krank und so musste der 16-jährige Bursche Franz Sacher (1816–1907), damals Lehrling im zweiten Jahr, die Aufgabe übernehmen und erfand die Grundform der Sachertorte.
Der Teig, aus dem die Sachertorte besteht, wird auch als „Sachermasse“ bezeichnet. Es handelt sich um eine eibetonte Masse ähnlich der Wiener Masse, die aber vergleichsweise schwer ist (d. h. einen hohen Fettanteil hat) und Schokolade oder Kakao enthält.
Für die Füllung mit Marmelade sind zwei Varianten üblich: In der ersten Variante (Demels Eduard-Sacher-Torte) ist nur eine Marmeladenschicht vorhanden, die sich direkt unter dem Schokoladenüberzug befindet. Hierfür wird vor dem Überziehen mit Schokolade eine Marmeladenschicht auf die Torte aufgebracht (fachsprachlich sagt man, die Torte wird aprikotiert). In der zweiten Variante (Original Wiener Sachertorte) gibt es zusätzlich dazu eine zweite Marmeladenschicht etwa in der Mitte der Torte; dafür wird der gebackene Boden aufgeschnitten, der untere Teil mit Marmelade bestrichen, und anschließend die Torte wieder zusammengesetzt.

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Kaffee

Österreich wird der Legende nach die Einführung des Kaffees in Europa zugeschrieben nachdem Säcke mit Kaffeebohnen von den Truppen der türkischen Armee während der Belagerung Wiens 1683 zurückgelassen wurden. Obwohl es schon einige Jahre zuvor in anderen europäischen Ländern Kaffeehäuser gab, zählt die Wiener Kaffeetradition zu einem wichtigen Bestandteil der Identität der Stadt.
Kaffee wird in Österreich auf viele Arten zubereitet, daß sieht man am besten in einem der vielen Wiener Kaffeehäuser und es ist ein no-go sich einfach nur einen Kaffee zu bestellen. Das Wiener Kaffeehaus ist seit dem 19. Jahrhundert eine typische Wiener Institution und hat gerade im Bereich der Entwicklung von Kunst und Kultur einen wichtigen Einfluss auf ihre Entwicklung gehabt. Seit Oktober 2011 wird das Wiener Kaffeehaus als “immaterielles Kulturerbe” bei der Österreichischen UNESCO-Kommission geführt. In dieser Liste steht das Wiener Kaffeehaus als ein Ort „in dem Zeit und Raum konsumiert werden, aber nur der Kaffee auf der Rechnung steht”.

Ein typischer österreichiscer Mokka oder im Volksmund eher “kleiner Schwarzer” ist dem italienischen Espresso sehr ähnlich, doch er wird langsamer extrahiert. Viele andere Arten werden auf Basis dieses Mokkas zubereitet, die meist Konsumierten sind folgende:
großer Schwarzer – ein doppelter Mokka
kleiner Brauner oder großer Brauner – einfacher oder doppelter Mokka mit Milch
Verlängerter – Mokka mit mehr Wasser und Milch
Melange – halb Mokka, halb erhitzte Milch, meist mit Milchschaum oben drauf
Franziskaner – eine Melange mit Schlagobers (Schlagsanhne) oben drauf
Kapuziner – kleiner Schwarzer mit Schlagobers oben drauf
Einspänner – großer Schwarzer mit Schlagobers oben drauf
Wiener Eiskaffee – geeister Mokka mit einer Kugel Vanilleeis und Schlagobers oben drauf (die beigelegten Waffeln sind nach Konsumation meist extra zu bezahlen)

Italienische Kaffees wie Cappuccino, Espresso oder Caffè Latte werden meist ebenfalls serviert.
Traditionellerweise wird zu jedem Kaffee immer ein Glas Leitungswasser serviert. Dieses Glas war ursprünglich nicht zum Verzehr gedacht. Vielmehr sollte der Gast darin seinen Löffel ablegen, weil es damals unanständig war den Löffel abzulecken.
Kellner im Kaffeehaus sollte man übrigens nie als solche ansprechen. Sie heissen hier “Herr Ober”, da die Kellner früher nur servierten während der Herr Ober für das Einkassieren zuständig war. Da mittlerweile aber der Herr Ober serviert und kassiert wäre die Bezeichnung Kellner eine Unterordnung und Demütigung, was oft zu unwirschen Reaktionen ebendieser führen kann.

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